Dracula

Dracula

Montag, 15. Juni 2015

Die wichtigsten Dinge über Vampire

Hier ein paar der wichtigsten Merkmale eines Vampirs:

Sie ernähren sich vom Blut ihrer Opfer.
Sie haben kein Spiegelbild.
Sie scheuen die Sonne.
Sie schlafen tagsüber in todesähnlicher Erstarrung, vorzugsweise in Särgen.
Ihre Haut ist blass und kalt, ihre Eckzähne sind spitz, sie haben keinen Herzschlag und müssen auch nicht atmen.

Besondere Fähigkeiten und Stärken:
Sie sind unsagbar schnell, stark, können sich lautlos bewegen, Wände hinauf klettern, Gedanken lesen oder sich sogar in Tiere verwandeln – bevorzugt in Fledermäuse. 

Ein weiteres, wichtiges Merkmal:
Ihre Unsterblichkeit. Das ewige Leben beschert Vampiren in den Erzählungen Weisheit, Gewandtheit, Macht und Reichtum. Und sie sind wahre Gentlemen: Mit ihrem altmodischen Charme betören sie in Büchern und Filmen mühelos die hübschesten Frauen. Sie haben noch gelernt Damen in den Mantel zu helfen, ihnen die Tür aufzuhalten und den Stuhl am Tisch zurecht zu rücken. Trotz der vielen Jahrhunderte auf Erden sieht man den Vampiren ihr Alter nicht an. Sie altern nicht oder nur extrem langsam.

Ihre Schwächen:
Oft können sie kein fließendes Gewässer überqueren und keine Türschwelle eines Hauses übertreten, in das sie der Besitzer nicht ausdrücklich eingeladen hat. Es sei denn, das Haus ist nicht von sterblichen Wesen bewohnt.

Der Vampirbiss:
Vampire beißen ihre Opfer; meistens in die Halsschlagader. Über die Wirkung eines Vampirbisses streiten sich jedoch die selbsternannten Fachleute. In manchen Erzählungen wird jeder Gebissene automatisch auch zum Vampir, manchmal auch erst nach dem Tod des Menschen. In anderen Fällen kann der Vampir steuern, ob das Opfer seiner Spezies beitritt oder nicht. Wenn nicht, stirbt der Mensch, oder wird zu einer Art Zombie – einem willenlosen Diener des Vampirs. Wieder andere Autoren haben bestimmt, dass die Opfer erst selbst menschliches Blut kosten müssen, bevor die Verwandlung in einen Vampir beginnt.

Nur eines ist immer gleich geblieben über die Jahrhunderte: Einen Vampir endgültig zu töten, ist nicht so einfach. Am wirkungsvollsten ist ein Holzpfahl direkt in Herz, dann den Kopf abschneiden und ihn mit Knoblauch füllen. Und dann am besten noch alles verbrennen.

Aber....wer will das schon?  *g*





Nur mal so zwischendurch


Mal was Witziges für zwischendurch. Von wegen, Vampire haben keinen Humor. *g*

Dracula Untold - Wie alles begann...

Wer sich schon immer gefragt hat, wie Dracula zum Vampir wurde, der erhält hier eine - mögliche - Antwort. Natürlich ist es auch hier nur Fiktion, wobei allerdings durchaus auch viele historische Fakten erzählt werden.  

Zu Beginn gibt es Szenen von Schlachten und eine Stimme erzählt, dass der junge Vlad Dracul als Kind zusammen mit seinem Bruder von seinem Vater an den türkischen Sultan übergeben und zum Soldaten ausgebildet wurde. Jahrelang musste er Qualen und Misshandlungen ertragen, was ihn zu einem harten und hasserfüllten Mann machte. Als Fürst kehrt er schließlich zurück nach Transsilvanien und lebt von nun an nur noch dafür, sein Land und sein Volk vor den verhassten Osmanen zu beschützen.

Als der Sultan Mehmet trotz Waffenstillstands schließlich 1000 Jünglinge für seinen Krieg incl. Vlads eigenen Sohn fordert, sieht Dracula keinen anderen Ausweg, als mit den Mächten der Finsternis einen Pakt zu schließen. Durch Zufall entdeckte er in den Bergen einen uralten Vampir und hofft, mit dessen Kräften erfolgreich gegen die Türken kämpfen und sein Land und seine Familie retten zu können. Sollte er allerdings innerhalb von drei Tagen schwach werden und Menschenblut trinken, wäre seine Seele für immer verloren und er in alle Ewigkeit ein Vampir...

Ich wusste nicht so recht, was ich von dem Film erwarten sollte. Durch die wunderbare Verfilmung von Stokers Roman durch Francis Ford Coppolla war ich natürlich verwöhnt. *g* Aber in "Dracula Untold" geht es ja auch nicht direkt um das Leben des Fürsten Vlad nach dessen Verwandlung, sondern eher um die Vorgeschichte, wie es überhaupt dazu gekommen ist bzw. hätte kommen können....wenn Dracula denn tatsächlich ein Vampir gewesen wäre.
Und ich muss sagen, mir hat der Film sehr gut gefallen. Luke Evans als Dracula spielt den stolzen transsilvanischen Fürsten durchaus überzeugend und glaubwürdig. Die Geschichte ist spannend erzählt mit fantastischen Tricks und Action, Emotionen und Humor kommen auch nicht zu kurz. Kurzweilig und unterhaltsam, also genau so, wie ein Kinofilm sein sollte.
 

Nur die FSK-Freigabe hat mich ein wenig gewundert, denn der Film ist ab 12 und einige Szenen waren schon ziemlich brutal, denn immerhin trug Vlad den Beinamen "Der Pfähler". Meiner Meinung nach wäre eine Freigabe 16 besser gewesen. Anders als es jetzt beispielsweise bei "Van Helsing" war. Der übrigens auch zu meinen Lieblingsfilmen gehört. Aber davon erzähle ich euch vielleicht ein anderes Mal...  *g*



Die Vampire kehren zurück nach Deutschland

Es scheint tatsächlich wahr zu sein! Graf von Krolok lädt ab 2016 wieder zum Mitternachtsball auf sein Schloss ein.

Das Musical "Tanz der Vampire" kommt zurück nach Deutschland und wird ab dem nächsten Jahr in München im Deutschen Theater aufgeführt.

Das Online-Magazin Musical1.de berichtet folgendes:

TANZ DER VAMPIRE im Deutschen Theater München

Im August 2013 verabschiedete sich Roman Polanskis Kult-Musical TANZ DER VAMPIRE aus dem Stage Theater des Westens Berlin – und damit auch aus Deutschland. Seitdem müssen deutsche Musical-Fans auf eines der beliebtesten Musicals verzichten oder ins Ausland reisen, um die Show zu sehen: 2014 feierte das Musical seine Frankreich-Premiere. 2016 aber hat das Warten ein Ende. Wie das Deutsche Theater München heute, am 19. Mai, bekannt gab, ist das Musical eines der Highlights der kommenden Spielzeit. 2016 soll es in der bayerischen Hauptstadt auf die Bühne kommen......

Hier geht es weiter: KLICK

Eine sehr gute Nachricht für alle Fans....und eine Chance für alle, die es noch werden wollen. Ich habe das Musical bisher acht Mal gesehen, vier Mal in Berlin und vier Mal in Oberhausen. Und das ist ja nun eine perfekte Gelegenheit für einen Städtetrip nach München. *g*

Ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung und natürlich auch auf die Besetzung.

In diesem Sinne: Carpe Noctem!


Dieses Bild habe ich 2008 in der S-Bahn-Station am Bahnhof Zoo in Berlin geschossen.