Dracula

Dracula

Montag, 13. April 2015

Faszination Vampir

Was ist so interessant an der Figur des Vampirs, dass er die Menschheit seit Jahrhunderten...ach, Jahrtausenden fasziniert? Ist es die Unsterblichkeit und dass er nahezu unbesiegbar ist? Die Stärke, das in den meisten Fällen gute Aussehen und die Gefahr, die von ihm ausgeht?

Die Definition von "Vampir" lautet kurz so:
Ein Vampir ist im Volksglauben und in der Mythologie eine blutsaugende Nachtgestalt. Dabei handelt es sich meist um einen wiederbelebten menschlichen Leichnam, der sich von menschlichem oder tierischem Blut ernährt und – je nach Kultur und Mythos – mit verschiedenen übernatürlichen Kräften ausgestattet ist. (Quelle: Wikipedia)

Also so verlockend klingt das eigentlich auch nicht. Und trotzdem...immer wieder gibt es Menschen, die sich für den Mythos Vampir interessieren. Ganz besonders verbreitet war und ist der Glaube an Vampire in Osteuropa.

Kein Wunder also, dass der Schriftsteller Bram Stoker seinen Roman "Dracula" dort angesiedelt hat und der wohl berühmteste aller Blutsauger aus den Karpathen im rumänischen Transsilvanien stammt.
Ich behaupte ja, ohne Graf Dracula würde es heute so manchen literarischen Vampir gar nicht geben. Und manchmal wäre das auch kein Verlust. *g*

Aber schon vor Stoker hat der Engländer John Polidori, Leibarzt des Dichters Lord Byron, mit "Der Vampyr" um den dunklen Lord Ruthven eine gelungene Vampirgeschichte geschrieben. Und auch J. Sheridan Le Fanu hat mit "Carmilla" einen Meilenstein des Genres geschaffen und außerdem Stoker zu seinem "Dracula" inspiriert. 



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